Boxspringbett oder Wasserbett?


Boxspringbett oder Wasserbett? Bei dem Kauf eines neuen Bettes und vor allem bei Rückenbeschwerden stehen Sie vor zahlreichen grundlegenden Entscheidungen. Unser Ratgeber kann dabei helfen, verschiedene Fragen zu beantworten und damit die Entscheidungsfindung zu erleichtern.


1. Was ist ein Wasserbett?


Bei einem Wasserbett handelt es sich um eine besondere Form des Bettes, dessen Matratze mit Wasser gefüllt ist. Nach außen wird sie durch einen dickeren Bezug geschützt, sodass beispielsweise spitze oder scharfe Gegenstände eine geringere Gefahr darstellen.
Der Härtegrad und Widerstand sind abhängig von dem jeweiligen Füllstand der Matratze. Je mehr Wasser eingefüllt wird, desto härter wird die Oberfläche. Dennoch passt sich die Matratze an den Körper und Bewegungen während des Schlafens an.

2. Vorzüge und Nachteile eines Wasserbettes


Ein Wasserbett ist für viele ein Traum. Es bietet ein einzigartiges Liege- und Schlafgefühl, da das Wasser als dynamischer Untergrund fungiert. Es ist jedoch dringend zu empfehlen, eben dieses Gefühl im Vorfeld zu testen. Denn Wasserbetten eignen sich nicht für jeden. Manche Menschen verspüren durch das unsichere und bewegliche Matratzeninnere eine Art Seekrankheit oder finden nicht die richtige Position. Hinzu kommt, dass jede Bewegung deutlich übertragen wird. Bei einem Paar kann also eine Person die andere während der Nacht immer wieder stören oder selbst davon aufwachen, da keine feste Unterlage vorhanden ist. 


Wasserbetten bereiten zudem einen großen Aufwand bei der Montage und dem Befüllen. Da es sich bei der Matratze um eine Hülle handelt, die mit Wasser gefüllt ist, kann die Härte zwar variiert werden. Es bedeutet jedoch ebenso, dass die Umstellung von weicher auf härter oder härter auf weicher einige Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt. Die Vorgänge müssen jeweils fachlich korrekt durchgeführt werden, was mit weiteren Ausgaben verbunden sein kann. 


Ein weiterer potenzieller Nachteil ist, dass Wasserbetten nicht über einen Bettkasten verfügen. Sie weisen also keinen zusätzlichen Stauraum auf, was gerade in kleinen Wohnungen oder Schlafzimmern problematisch sein kann. Nicht zuletzt muss auch das Gewicht bedacht werden. Da es sich nicht um eine gewöhnliche Matratze, sondern um eine große Menge Wasser handelt, fällt dieses sehr hoch aus. Das Gewicht allein aber auch die Gefahr des Auslaufens muss daher Berücksichtigung finden. In der Regel ist eine Genehmigung des Vermieters sowie der Abschluss einer entsprechenden Versicherung erforderlich, um im Fall von Schäden abgesichert zu sein. Ein Vorzug ist jedoch, dass sich Wasserbetten sehr einfach reinigen lassen. Denn lediglich der Bezug muss gewaschen werden, um unangenehme Gerüche zu vermeiden und zu entfernen. Hausstaubmilben können sich hingegen nicht festsetzen.

3. Boxspringbetten - Was ist das? 


Boxspringbetten sind Betten mit einem besonderen Aufbau. Die Basis des Bettes bildet eine Federkern-Unterbox. In dieser Unterbox ist ein Taschenfederkern eingefasst, der entweder mit Bonellfedern oder mit Sprungfedern, die in einzelne Taschen vernäht sind, ausgestattet ist. Die hochwertigere Variante stellen die sogenannten Taschenfedern dar, indem sie die Matratze punktelastisch abgefedern und dadurch das besondere Boxspring-Gefühl ermöglichen. Das Bosxpring-System benötigt somit keinen Lattenrost.

Auf dieser Unterbox ruht die Matratze, die ebenfalls mit einem 5-Zonen-Taschenfederkern ausgestattet ist und durch verschiedene Materialien ergänzt wird. Hier erhält der Kunde die Möglichkeit aus Naturmaterialien wie Rosshaar, Seide, Baumwolle und Schäumen zu wählen. Es gibt eine große Anzahl an Matratzenvarianten aus verschiedenen Zusammensetzungen.


Optional wird die Matratze durch einen Topper erweitert und geschützt. Er ermöglicht ein noch kuscheligeres Liegegefühl und schützt gleichzeitig die Matratze vor Schmutz und Abnutzung. Jedoch gibt es auch Matratzen, in denen bereits ein Topper verarbeitet ist und somit keine extra Auflage benötigt wird.

Aufgrund der Zusammenstellung dieser drei Komponenten ist der Untergrund weich und leicht federnd. Die Teile der Liegefläche passen sich angenehm an Bewegungen und Körperformen an, sodass eine gute Stütze gegeben ist.

4. Hoher Schlafkomfort im Boxspringbett

Aufgrund ihres Aufbaus bieten Boxspringbetten einen sehr hohen Schlafkomfort. Das ist ein entscheidender Vorteil und eine wichtige Voraussetzung für entspannten, tiefen und erholsamen Schlaf. Zudem kommt es dem Rücken und dem gesamten Bewegungsapparat zugute. Bestehen in diesen Bereichen bereits Beschwerden, ist ein Boxspringbett daher eine gute Wahl. 


Ein weiterer Vorteil ist, dass die einzelnen Lagen gut belüftet werden, sich einfach reinigen lassen und zudem passend zu den eigenen Ansprüchen ausgewählt werden können. Sie können sich daher frei entscheiden, welche Härtegrad am besten für sie geeignet ist und ob ein Topper gewünscht ist. Im Gegensatz zu einem Wasserbett fällt auch die Übertragung von Bewegungen geringer aus. Hierdurch eignet sich das Boxspringbett besser für Paare und Menschen, die unruhig schlafen. Die Modelle können einen Bettkasten und damit zusätzlichen Stauraum bieten. Sie sind durch den Aufbau sehr hoch und erleichtern damit sowohl das Einsteigen als auch das Aufstehen. Vor allem, aber nicht nur für Menschen mit Rückenbeschwerden und ältere Personen, stellt dies eine immense Erleichterung dar. 

5. Die Lebensdauer von Boxspringbetten

Die Komponenten der Boxspringbetten werden gut belüftet, verteilen Druck optimal und lassen sich bei Bedarf problemlos austauschen. Sie bieten aufgrund des leichten Federns ein ähnliches Schlafgefühl wie ein Wasserbett, sind jedoch deutlich pflegeleichter und sicherer. Zudem weisen sie eine hohe Beständigkeit und Lebensdauer auf. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden sie häufig in Hotels eingesetzt. Denn die Investition in ein solches Modell lohnt sich langfristig und spart Geld, während es umfassenden Komfort bietet.


Boxspringbetten, die mit einer Matratze ausgestattet sind, welche Naturmaterialien enthält spricht man eine ungefähre Lebensdauer von zehn bis zwölf Jahren zu. Hingegen eine Matratze mit Schäumen eine Lebensdauer von circa 7-8 Jahren aufzeigt. Dank der zahlreichen verschiedenen Designs findet sich auch optisch für jeden die passende Ausführung.


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